Lungenpest-Verdacht in Russland: Lauterbach fordert WHO-Kooperation und sieht kein erhöhtes Risiko für Europa

Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) fordert angesichts des Lungenpest-Verdachts in Russland eine Kooperation des Landes mit der Weltgesundheitsorganisation WHO.

„Russland muss offen mit den internationalen Gesundheitseinrichtungen, insbesondere der WHO, kooperieren“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Dazu ist Russland verpflichtet.“

Transparenz und schnelles Handeln seien das Wichtigste zur Vermeidung von Epidemien, mahnte der Gesundheitspolitiker. Wenn man eines aus der Corona-Zeit gelernt habe, dann sei es genau das.

Zugleich erklärte er, für die Bevölkerung in Europa bestehe derzeit kein erhöhtes Risiko.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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