Die Fraktionschefs von Union und SPD, Thorsten Frei (CDU) und Matthias Miersch (SPD), haben am Montag bei einem gemeinsamen Besuch der Panzerbrigade 45 in Litauen ihre Unterstützung für die dort stationierten Soldaten bekräftigt. Frei sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Wir werden sicherstellen, dass die Frauen und Männer ihrem Dienst in Litauen in einem attraktiven Umfeld nachkommen können.“
Mit der dauerhaften Stationierung zeige Deutschland, „dass unsere Zusagen gelten und die Zeitenwende hier Gestalt annimmt. Wir stehen zu unserer Bündnissolidarität“, so Frei. Abgeordnete trügen eine herausgehobene Verantwortung für die Soldaten. „Das gilt ganz besonders für die Angehörigen der Bundeswehr, die im Ausland stationiert sind und mit dazu beitragen, den Frieden und die Freiheit in Europa zu schützen.“
Miersch sagte der „Rheinischen Post“: „Die Soldaten der Litauen-Brigade schützen mit ihrem Einsatz unsere Freiheit in Deutschland und Europa.“ Das sei keine Selbstverständlichkeit, „sondern ein tägliches Zeichen großer Solidarität mit ihren Mitmenschen in Deutschland und unseren europäischen Partnern“. Die Bundeswehr-Angehörigen in Litauen würden deshalb „nicht nur als Soldaten wahrgenommen, sondern als willkommene Gäste“, so Miersch.
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