Die Anbaufläche von Speisekürbissen in Sachsen-Anhalt hat sich im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr nahezu halbiert. Dies teilte das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mit.
Die Fläche betrug 27,2 Hektar, während sie im Jahr 2024 noch bei 53,3 Hektar lag.
Trotz der sinkenden Anbaufläche wurden 565 Tonnen Speisekürbisse geerntet. Dies stellt zwar einen Rückgang im Vergleich zu 2024 dar, als 638,5 Tonnen geerntet wurden, jedoch liegt die Erntemenge deutlich über den Ergebnissen der Jahre 2021 und 2022. Der Hektarertrag von 207,7 Dezitonnen pro Hektar im Jahr 2025 ist zudem der zweithöchste der letzten fünf Jahre.
Die Daten stammen aus der Gemüseerhebung, die alle landwirtschaftlichen Betriebe berücksichtigt, die Gemüse anbauen.
Die Ergebnisse zeigen, dass trotz der Beliebtheit von Kürbissen, insbesondere zu Halloween, die Anbaufläche in Sachsen-Anhalt stark zurückgegangen ist.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

