Polizei durchsucht 18 Objekte wegen Internetkriminalität und Kinderpornografie

Die Polizei hat in Halle (Saale), im Saalekreis und in Nordrhein-Westfalen insgesamt 18 Gebäude wegen des Verdachts von Internetstraftaten sowie des Erwerbs und der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Datenträger und weitere Beweismittel sichergestellt, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilte.

Die Durchsuchungen fanden am Mittwoch statt.

Sie richteten sich gegen 18 männliche Beschuldigte im Alter zwischen 20 und 74 Jahren, gegen die bereits seit längerer Zeit Einzelermittlungen geführt wurden. Insgesamt vollstreckten die Beamten 16 Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Halle.

Betroffen waren fünf Gebäude im Stadtgebiet Halle, zwölf im Saalekreis und eines im nordrhein-westfälischen Wesel.

Die Beschuldigten wurden für weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen zum Polizeirevier Halle gebracht und anschließend wieder entlassen. Bei den Durchsuchungen stellte die Polizei zudem zwei Fälle möglicher Kindeswohlgefährdung fest und informierte das zuständige Jugendamt.

Die Einsatzkräfte wurden von Polizisten aus mehreren Bundesländern unterstützt.

Daneben meldete die Polizei einen Einbruch in ein Auto am Böllberger Weg. Ein 60-jähriger Mann wurde am Mittwochmorgen nach Zeugenhinweisen in Tatortnähe vorläufig festgenommen.

Er soll eine Autoscheibe manipuliert und einen Rucksack aus dem Fahrzeug gestohlen haben. Über die Staatsanwaltschaft wurde ein beschleunigtes Verfahren angeregt, das noch am selben Tag vor dem Amtsgericht Halle stattfand. Nach Verkündung des Urteils wurde der Mann aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Außerdem kam es am Mittwochnachmittag in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Albert-Einstein-Straße zu einem Vollbrand.

Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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