Sachsen fördert intelligente Hausanschlussstationen mit bis zu 80 Prozent

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) hat einen neuen Förderaufruf für intelligente Hausanschlussstationen (iHAST) gestartet. Das teilte das Ministerium am Donnerstag mit.

Ziel ist die Modernisierung der Fernwärme- und Fernkälteinfrastruktur, um die Energiewende zu beschleunigen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern.

Gefördert werden können Unternehmen, kommunale Träger, Zweckverbände, Genossenschaften und Vereine in den Strukturwandelgebieten des Mitteldeutschen Reviers, des Lausitzer Reviers und in Chemnitz. Der Fördersatz kann bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen, maximal eine Million Euro pro Vorhaben.

Die intelligenten Stationen ermöglichen eine digitale Steuerung und Fernüberwachung der Wärmeenergie.

Anträge müssen bis zum 1. Juni 2026 bei der Sächsischen Aufbaubank eingereicht werden. Die Förderung wird aus Mitteln des EU-Just-Transition-Fonds und des Freistaates Sachsen finanziert.

In diesem Jahr soll zudem ein weiterer Aufruf für Projekte zur Fernwärme- und Fernkälteerzeugung aus erneuerbaren Energien folgen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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