Bund und Land fördern sieben sächsische Denkmäler mit 3,2 Millionen Euro

Der Bund und der Freistaat Sachsen stellen insgesamt rund 3,2 Millionen Euro für die Sanierung von sieben Denkmälern im Land bereit. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung am Freitag mit.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte am Mittwoch die geförderten Vorhaben des Denkmalschutz-Sonderprogramms XIV benannt, aus dem Sachsen rund 1,9 Millionen Euro erhält. Der Freistaat steuert weitere rund 1,3 Millionen Euro bei.

Zu den geförderten Objekten gehören das Schloss Albrechtsberg in Dresden, das Bruno-Plache-Stadion in Leipzig, das Schwesternhaus in Bautzen-Kleinwelka und die ‚Alte Übernachtung‘ im Chemnitzer Bahnbetriebswerk Hilbersdorf.

Ebenfalls unterstützt werden eine ehemalige Spinnerei und Weberei in Ebersbach/Neugersdorf, der Leipziger Kohlrabizirkus und ein Textilwerk in Mülsen.

Staatsministerin Regina Kraushaar (CDU) dankte den sächsischen Bundestagsabgeordneten für ihr Engagement. ‚Denkmale sind keine Kulisse – sie stehen mitten in unserem Alltag‘, sagte sie. Der Sächsische Landeskonservator Alf Furkert betonte, Denkmalförderung sei auch Wirtschaftsförderung, da die Mittel dem örtlichen Handwerk und Baugewerbe zugutekämen.

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