Kulturstaatsminister Weimer fordert mehr Transparenz und faire Vergütung im Musikstreaming

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer drängt auf mehr Transparenz im Musikstreaming.

„Wir brauchen eine faire Vergütung und mehr Transparenz im Musikstreaming“, sagte Weimer am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern mehrerer Labels der Pop-Musik. Professionelle Musiker müssten mit Streaming nennenswerte Einnahmen erzielen und diese nachvollziehen können. „In meinem Austausch mit den Labels ist deutlich geworden, dass auch sie sich dieser Problematik bewusst sind.“

Man sei sich einig, dass Branchenlösungen der beste Ansatz seien. „Deshalb habe ich die Labels dazu eingeladen, in den kommenden Monaten an einem Runden Tisch im Kanzleramt teilzunehmen“, so Weimer. Dort sollen Musiker gleichberechtigt mit Labels und Streamingdiensten am Tisch sitzen. Sein Ziel sei es, dass die Beteiligten gemeinsam zukunftsfähige Lösungen entwickeln, für mehr Fairness im System zu sorgen und um dadurch die Situation der Künstler zu verbessern, sagte der Staatsminister.

Bereits im Dezember 2025 hatte Weimer mit Musikern und Songwritern aus dem Bereich der Pop-Musik gesprochen. Nun kamen die Labels zu Wort. Für den kommenden Montag ist ein Treffen mit den Musikstreaming-Diensten geplant.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    DAX legt leicht zu: Anleger warten auf Nvidia-Zahlen und US-Inflationsdaten

    Der Dax ist am Montag nach einem verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag leicht in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.160…

    CDU-Vize Jung: Mehr Klimaschutz ohne Grundgesetzänderung, aber mit Rücksicht auf die Wirtschaft

    Der stellvertretende CDU-Vorsitzende und Unionsklimaexperte Andreas Jung sieht weiteren Handlungsbedarf beim Klimaschutz. Eine Grundgesetzänderung sei für Klimainvestitionen auch auf kommunaler Ebene nicht nötig, allerdings dürfe man die kritische Lage der…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert