Verdacht des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 36-jährigen Deutsch-Libanesen Anklage zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden erhoben. Dem Beschuldigten wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug in 14 Fällen vorgeworfen, wobei er sich als Mitglied einer Bande an Betrugstaten zum Nachteil älterer Menschen beteiligt haben soll.

Die Bande gab sich zwischen November 2020 und März 2021 in mehreren Städten, darunter Dresden, Dippoldiswalde und Berlin, am Telefon als Polizisten aus und veranlasste die Geschädigten zur Herausgabe von Geld und Wertgegenständen.

Insgesamt entstand den Geschädigten ein Schaden von etwa 180.000 Euro. Der Beschuldigte soll als Hintermann an der Durchführung der Taten mitgewirkt haben, indem er Geldabholer angeworben und Konten für den Empfang unberechtigter Überweisungen angelegt hat.

Er wurde im Oktober 2025 von den türkischen Behörden an Deutschland ausgeliefert und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Der Beschuldigte ist bereits vorbestraft und hat zu den Vorwürfen keine Angaben gemacht. Aus den Taten soll er selbst etwa 37.000 Euro erlangt haben.

Das Landgericht Dresden wird nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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