Der Dax ist am Montag mit leichten Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.115 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Infineon und Siemens Energy, am Ende FMC, Bayer und Qiagen.
„Das Vor und Zurück in den Verhandlungen im Nahostkonflikt bringt den Dax nicht aus dem Tritt“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Er notiere weiter in Tuchfühlung zu seinem Rekordhoch. Die Anleger warteten geduldig auf positive Nachrichten aus dem Nahostkonflikt. „Dabei beginnt die neue Woche, wie die alte endete: Die Rekordjagd bei KI-Aktien setzt sich, losgelöst von Sorgen um den Nahostkonflikt und hohe Ölpreise, fort, während sich Anleger fragen, wie lange diese Situation noch anhalten kann.“
„Die Börsen dürften in weiten Teilen eine Einigung im Konflikt zwischen den USA und Iran bereits vorweggenommen haben“, so Stanzl. Die Gefahr liege darin, dass eine der beiden Konfliktparteien in letzter Sekunde doch noch abspringe. „Eine neue Eskalation wird nur von wenigen Anlegern erwartet. Das Überraschungspotenzial ist daher entsprechend groß, sollte es doch nicht zu einer Einigung kommen.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen kaum verändert: Ein Euro kostete 1,1659 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8577 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 93,84 US-Dollar; das waren 3,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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