Weniger Anträge auf Asylbewerberleistungen in Sachsen-Anhalt

Die Zahl der Anträge auf Asylbewerberleistungen in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr um knapp 12 Prozent gesunken. Wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte, erhielten zum Stichtag 31. Dezember 11.485 Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Das sind 1.530 weniger als im Vorjahr.

Von den Leistungsbeziehern erhielten 10.855 Personen Grundleistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs. Weitere 625 bekamen Hilfe zum Lebensunterhalt.

Der Anteil der männlichen Asylsuchenden ging auf 69,1 Prozent zurück, während der Anteil der unter 18-Jährigen auf 25 Prozent stieg.

Mehr als 70 Prozent der Leistungsbezieher lebten in Aufnahmeeinrichtungen oder Gemeinschaftsunterkünften. Die meisten stammten aus Asien, darunter 2.725 aus Syrien.

Insgesamt wurden im Jahr 2024 über 145 Millionen Euro für Asylbewerberleistungen aufgewendet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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