Die sächsische Polizei warnt vor einem Anstieg der Wohnungseinbrüche in der dunklen Jahreszeit. Zum Jahresende 2025 zeichne sich eine höhere Zahl an Fällen ab im Vergleich zu den 2.243 Wohnungseinbruchsdiebstählen im Jahr 2024, teilte das Sächsische Staatsministerium des Innern mit.
Der Gesamtschaden belief sich 2024 auf mehr als 6,1 Millionen Euro, was auch auf höhere Vermögenswerte in den Haushalten zurückgeführt wird.
Trotz des aktuellen Anstiegs liegt die Entwicklung der Wohnungseinbruchskriminalität deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Seit dem Höchststand von über 4.600 Fällen im Jahr 2016 seien die Fallzahlen rückläufig, hieß es.
Innenminister Armin Schuster betonte, jeder Einbruch greife das Sicherheitsgefühl der Bürger an. Die Polizei leiste sehr gute Aufklärungsarbeit und biete individuelle Sicherheitsberatungen an.
Die Aufklärungsquote in Sachsen lag 2024 bei 27,5 Prozent und damit deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von unter 20 Prozent.
Vom 22. Oktober bis 4. November führten die Polizeidirektionen Dresden, Görlitz, Leipzig und Zwickau gezielte Schwerpunktaktionen durch. Die Polizei empfiehlt technischen Einbruchschutz, nachbarschaftliche Wachsamkeit und warnt davor, Abwesenheiten in sozialen Medien preiszugeben.
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