Führerscheinreform: Ministerium setzt auf Marktregulierung bei Versicherungskosten für Laienausbildung

Das Bundesverkehrsministerium hofft mit Blick auf die geplante Laienausbildung im Rahmen der Führerscheinreform, dass der Wettbewerb auf dem Markt einen deutlichen Anstieg der Versicherungskosten verhindern wird.

„Im Endeffekt ist es natürlich Sache der Versicherungen“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur. „Es gibt unterschiedliche Tarife oder auch Vergünstigungen.“ Deswegen müsse es der Markt an der Stelle auch regeln. Die Verbraucher könnten schauen, wo sie den günstigsten Tarif bekommen. „Dabei hoffen wir auf die Marktkonsolidierung an der Stelle.“

Das Kabinett hatte die Reform zuvor auf den Weg gebracht. Diese sieht unter anderem vor, künftig eine Art Laienausbildung zu ermöglichen, wobei Fahrschüler unter der Anleitung von nahestehenden Personen, z. B. den Eltern, Fahrpraxis auf öffentlichen Straßen erwerben dürfen. Voraussetzung ist das Bestehen der Theorieprüfung. In der Fahrschulbranche wird in diesem Zusammenhang mit steigenden Beiträgen für die Kfz- und Unfallversicherungen gerechnet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Hitzeschutz: Kommunen unterstützen Grundgesetz-Änderung

    Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Ralph Spiegler (SPD), hat den Vorstoß von Umweltminister Carsten Schneider (SPD) begrüßt, wonach künftig auch der Bund für Hitzeschutz zuständig sein soll.Spiegler sagte…

    Militärexperte: Chance auf Ukraine-Waffenstillstand so hoch wie nie

    Die Möglichkeit eines Waffenstillstands in der Ukraine im kommenden Herbst oder Winter ist nach Einschätzung des österreichischen Militärexperten Markus Reisner so groß wie niemals zuvor seit Kriegsbeginn. Das sagte er…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert