Führerscheinreform: Ministerium setzt auf Marktregulierung bei Versicherungskosten für Laienausbildung

Das Bundesverkehrsministerium hofft mit Blick auf die geplante Laienausbildung im Rahmen der Führerscheinreform, dass der Wettbewerb auf dem Markt einen deutlichen Anstieg der Versicherungskosten verhindern wird.

„Im Endeffekt ist es natürlich Sache der Versicherungen“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur. „Es gibt unterschiedliche Tarife oder auch Vergünstigungen.“ Deswegen müsse es der Markt an der Stelle auch regeln. Die Verbraucher könnten schauen, wo sie den günstigsten Tarif bekommen. „Dabei hoffen wir auf die Marktkonsolidierung an der Stelle.“

Das Kabinett hatte die Reform zuvor auf den Weg gebracht. Diese sieht unter anderem vor, künftig eine Art Laienausbildung zu ermöglichen, wobei Fahrschüler unter der Anleitung von nahestehenden Personen, z. B. den Eltern, Fahrpraxis auf öffentlichen Straßen erwerben dürfen. Voraussetzung ist das Bestehen der Theorieprüfung. In der Fahrschulbranche wird in diesem Zusammenhang mit steigenden Beiträgen für die Kfz- und Unfallversicherungen gerechnet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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