Anti-AfD-Proteste in Erfurt: 25.000 Protestierende, mindestens zwei Journalisten verletzt

Bei den Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt ist es am Samstagvormittag zu vereinzelten Ausschreitungen gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurden zwei Journalisten im Bereich Straße des Friedens durch Flaschenwürfe verletzt. Ermittlungen dazu wurden eingeleitet. Weitere Details wurden nicht genannt; das Webportal „Apollo“ meldete, dass drei seiner Mitarbeiter angegriffen worden seien. Die Polizei ging mit Pfefferspray gegen gewalttätige Protestler vor.

Insgesamt beteiligten sich Behördenangaben zufolge bis zum Mittag rund 25.000 Personen an Demonstrationen und Blockaden in der Thüringer Landeshauptstadt. Ob die im Vorfeld erwarteten 50.000 Teilnehmer erreicht werden, ist noch unklar. Das oberste Ziel der Protestler, den Parteitag zu verhindern oder zu verzögern, wurde nicht erreicht – das Delegiertentreffen ging pünktlich los.

Erste Blockaden auf der A71 wurden bereits wieder beendet. Dennoch kommt es weiter zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Thüringer Polizei ist das ganze Wochenende mit etwa 6.000 Beamten zur Absicherung des Parteitags im Einsatz.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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