Die Polizeidirektion Görlitz hat am Freitag über die Gefahren von Geldwäsche informiert. Wie die Behörde mitteilte, können auch ganz normale Bürgerinnen und Bürger – oft ohne es zu wissen – in Geldwäschehandlungen verwickelt werden.
Ziel der Aktion ist es, über Hintergründe, Maschen und Warnsignale aufzuklären.
Geldwäsche sei die Grundlage vieler weiterer schwerer Straftaten, erklärte die Polizei. Ohne die Möglichkeit, ihre Gewinne zu waschen, könnten kriminelle Organisationen ihre Geschäfte deutlich schwerer fortsetzen.
Die Täter versuchten, die Spur des Geldes möglichst unübersichtlich zu machen, indem sie es über zahlreiche Bankkonten weiterleiten, in Kryptowährungen umwandeln oder über Scheinfirmen verschieben.
Die Polizei nannte konkrete Beispiele aus dem Alltag, bei denen Bürger zu Geldwäschern werden können: etwa bei Anlagebetrug mit außergewöhnlich hohen Renditen, bei Jobangeboten als sogenannter Finanzagent, bei Romance Scam (Liebesbetrug) oder beim Verkauf über Online-Kleinanzeigen. Die Beamten appellieren an die Bevölkerung, niemals fremdes Geld über das eigene Konto an Unbekannte weiterzuleiten und bei Zweifeln frühzeitig die Polizei zu kontaktieren.
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