Das Land Sachsen-Anhalt hat die Zahlungen für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) sowie zur Förderung des ökologischen Landbaus abgeschlossen. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten mitteilte, haben 1.317 landwirtschaftliche Betriebe rund 35,7 Millionen Euro für ihre freiwilligen Umwelt- und Naturschutzleistungen im Jahr 2025 erhalten.
Die Mittel verteilen sich auf mehrere Bereiche: Der ökologische Landbau wurde mit 19,4 Millionen Euro gefördert, freiwillige Naturschutzleistungen mit 10,1 Millionen Euro und die extensive Grünlandbewirtschaftung mit 5,5 Millionen Euro.
Darüber hinaus erhielten fünf Kooperativen im Rahmen des kooperativen Naturschutzes 700.000 Euro. Dieses Modell wird nach Angaben des Ministeriums derzeit nur in drei Bundesländern praktiziert.
Landwirtschaftsminister Michael Richter betonte, die Zahlungen seien ein wichtiges Signal für die Agrarbetriebe.
Man unterstütze gezielt jene, die Landwirtschaft und Naturschutz zusammendenken. Die Politik setze auf Kooperation, Nachhaltigkeit und Planungssicherheit.
Die Förderung erfolgt aus Mitteln von EU, Bund und Land und zielt darauf ab, Klima, Boden, Wasser und Artenvielfalt nachhaltig zu schützen.
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